Camel Trophy

Unser Hintern schmerzt!

Vorerst ist also mal eine Velo-Pause angesagt und wir versuchen uns mit anderen Verkehrsmitteln…

Der Bus – sofern er überhaupt kommt – schafft es kaum in den dritten Gang, da an jeder (und wirklich an jeder) Ecke jemand ein- oder aussteigen möchte.

Das Sammeltaxi ist schnell, wenn es mal fährt, aber bis es fährt kann es je nach Destination ewig dauern, selbst wenn der Sammeltaxi-Chef noch so rotiert und koordiniert. Voll ist es nämlich erst wenn inkl. Fahrer sieben Personen drin sitzen, die alle an das selbe Ziel wollen – und das kann dauern…

Das Privat-Taxi ist sicherlich die teuerste aber deswegen noch lange nicht die einfachste Variante, denn zwei durchfallgeplagte Touristen sind für die Taxi-Fahrer wie ein Stück Frisch-Fleisch für einen Schwarm Piranhas. Als sich aber herausstellt, dass wir bereits sehr genau wissen, wohin wir wollen und was wir dafür bezahlen, gibt man uns dann doch lieber den alten, halb blinden Fahrer, der kein Wort Französisch spricht und selbst kaum weiss, wo das Guesthouse genau liegen soll…

Tja, und da wir schon da sind, probieren wir auch noch das Dromedar aus, was ebenfalls nicht besonders schnell ist und schon gar nicht bequem, aber dafür schwankt wie ein kleines Fischerboot vor der Küste von Essouira…

Und was ist die Moral von der Geschicht?!?
Das Reisen ohne Velo lohnt sich auch in Marokko nicht!

Liebe Grüsse aus der Region, dessen Hauptverkehrsmittel wir immer noch nicht ausprobiert haben, denn dies sind Esel und Maulesel …und vielleicht noch die Lastwagen mit roter Nase und grüner Ladefläche… aber egal!

Petra & Reto

 

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